Stalingrad: 200 Tage, eine Million Tote | Stimmen aus dem Inferno | Dokumentation

rbb Doku August 22, 2024
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Im rbb Doku-Kanal findet ihr Dokumentationen und Reportagen aus Berlin, Brandenburg und der Welt. Sie tauchen ein in die Hauptstadt und ihre Region, in die Geschichte und Geschichten. Unsere Reporter:innen decken Missstände auf, erläutern Zusammenhänge und Hintergründe. Aber vor allem erzählen sie von Menschen und ihrem Leben. Mehr Videos im rbb-Kanal: https://www.youtube.com/user/rbb Netiquette: Wir wünschen uns eine Community, die angeregt und mit Spaß über unsere Inhalte diskutiert. Bitte pflegt einen respektvollen Umgang miteinander und beachtet unsere Kommentarregeln (https://1.ard.de/rbb-netiquette). Bitte verfasst eure Kommentare sachlich und bezieht euch auf das Thema des Beitrags. Da wir nicht alle Links gründlich prüfen können, werden Kommentare mit Verlinkungen automatisch verborgen. Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Ankündigung zu löschen und einzelne User:innen bei wiederholten Verstößen gegen die Kommentarrichtlinien von der Diskussion auszuschließen.

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Vor 80 Jahren endete die Schlacht von Stalingrad: 200 Tage – über eine Millionen Tote. Heute herrscht wieder Krieg in Europa. Man sieht Bilder aus Stalingrad und denkt auch an die Gegenwart. Die Stimmen jener, die Stalingrad erlebten, sprechen aus Briefen und Tagebüchern – von Zivilisten und von Soldaten, von Russen und von Deutschen. In manchen Fällen das Letzte, was von einem Menschen blieb. Die Dokumentation wurde für den Grimme-Preis 2024 nominiert. Mehr Dokus in der Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLUHc4OKsFsN-DCR1tlHGvFd0uAgi4qbef Noch mehr Dokus in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/dokus Die Stimmen von damals sind Zeugnisse, die nicht nachträglich verfasst wurden. Sie sind kein Werk des Gedächtnisses mit all seinen Schwächen, Verbrämungen und Verzeichnungen. Es sind Notizen, oft Gekritzel, entstanden in der Situation, ungeschönt und aufgeschrieben ohne Angst vor möglichen Folgen – und teils das letzte Andenken eines verlorenen Menschenlebens. Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad marschieren, und geht bis zur Kapitulation der 6. Armee Anfang Februar 1943. Auf der deutschen Seite Soldaten: am Anfang noch hochtrabende Eroberer, am Ende verzagte, frierende, verhungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf der sowjetischen Seite Militär- und Parteistrategen (darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow), vor allem aber Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen. In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad starben über eine Million Menschen. Für die Sowjetunion wurde hier der stählerne Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee fortan von Sieg zu Sieg trug, bis sie endlich die Rote Fahne auf dem Reichstag hissen konnte. Film von Artem Demenok Erstsendung: 09.01.2023/Das Erste #doku #udssr #geschichtsdoku #weltgeschichte #weltkrieg #stalingrad #faschismus

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